Leistungsvereinbarung

Leistungsvereinbarung

Bild - Kugelschreiber

Den Zugang zur Weiterbildung für Menschen mit Behinderungen verbessern.

Seit dem 1. Januar 2017 ist das Weiterbildungsgesetz WeBiG in Kraft. Es gibt dem Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI die Möglichkeit, Leistungsvereinbarungen mit sogenannten Organisationen der Weiterbildung abzuschliessen (Art. 12 WeBiG). Ziel ist es, die Information, die Koordination und die Entwicklung in Bezug auf die Weiterbildung zu stärken (Art. 1 WeBiV). Eine der Leistungsvereinbarungen hat das SBFI mit „Travail.Suisse Formation“ TSF abgeschlossen. Dabei liegt der Schwerpunkt beim Thema „Zugang zur Weiterbildung von Menschen mit Behinderungen“.

Ein Ziel des WeBiG ist es, Voraussetzungen zu schaffen, damit alle Personen an Weiterbildung teilneh-men können (Art. 4b WeBiG). Das Gesetz erwähnt dabei explizit auch Menschen mit Behinderungen (Art. 8b WeBiG). Sie sollen die gleichen Chancen beim Zugang zur Weiterbildung haben wie Menschen ohne Behinderungen.


Der Inhalt der Leistungsvereinbarung.

Dank der abgeschlossenen Leistungsvereinbarung zwischen SBFI und TSF kann TSF das Thema „Chancengleichheit für Menschen mit Behinderungen beim Zugang zur Weiterbildung“ offensiv angehen. Angestrebt werden Vernetzungen zwischen Behindertenorganisationen und Bildungsanbietern. Vorerst liegt der Schwerpunkt der Arbeit bei Menschen mit Sehbehinderungen. TSF wird eng mit dem Schweize-rischer Blinden- und Sehbehindertenverband SBV zusammenarbeiten. Ein wichtiges Ergebnis der Projek-tarbeit wird eine Kriterienliste für Bildungsanbieter sein. Sie soll Auskunft darüber geben, wie Bildungsan-gebote gestaltet sein müssen, damit Menschen mit Sehbehinderungen erfolgreich daran teilnehmen kön-nen. TSF wird regelmässig über die Entwicklung des Projektes kommunizieren.

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