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Informatikerin mit Sehbehinderung weiss sich zu helfen

Informatikerin mit Sehbehinderung weiss sich zu helfen

Bild: Lehrperson.


Für blinde oder sehbehinderte Menschen ist es schwierig, eine Stelle auf dem freien Markt zu finden. Vivien Stadler hat es geschafft. Nun will sie sich weiterentwickeln.

Im ersten Moment merkt man Vivien Stadler ihre starke Sehbehinderung kaum an. Die 22-Jährige bewegt sich selbstständig, ohne Hilfsmittel, im Bürogebäude des Kunsthauses Zürich. Doch ein Blick auf ihren Bildschirm lässt erahnen, wie schwach ihre Augen sind: Die Buchstaben sind auf etwa zwei Zentimeter gross. Und wenn Stadler einen Text auf Papier lesen muss, vergrössert sie ihn mit der Kamera ihres Smartphones.

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So arbeiten blinde und sehbehinderte Menschen in einem Büro

So arbeiten blinde und sehbehinderte Menschen in einem Büro

Bild - der Screenreader.


Die Digitalisierung hat den Radius von blinden und sehbehinderten Menschen stark erweitert. Waren ihre Berufsmöglichkeiten früher stark eingeschränkt, können Sie heutzutage dank technischer Hilfsmittel diverse Tätigkeiten ausüben – zum Beispiel in einem Büro.

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Erfahrungen in der Lehre und mit dem Nachteilsausgleichs

Erfahrungen in der Lehre und mit dem Nachteilsausgleichs

Bild - Weg im Wald


Im August 2013 begann ich meine erste Lehre zum Büroassistent in der Stiftung Battenberg, einem Ausbildungszentrum für Behinderte in Biel. Zu Beginn war ich sehr nervös. Ich wusste nicht, was so auf mich zukommen würde. Ich wurde aber sehr herzlich empfangen. In den ersten zwei Tagen machten die Neuen einen Rundgang durch das Zentrum und es gab kleine Workshops, wo wir uns alle besser kennenlernten. Wir machten Spiele und es wurde uns viel zu den Abläufen und Regeln erzählt.

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Sehbehinderung erschwert Arbeitssuche

Sehbehinderung erschwert Arbeitssuche

Bild - Kugelschreiber


Trotz grosser Hürden hat ein sehbehinderter junger Mann den KV-Abschluss geschafft. Doch mit einer Anstellung will es nicht klappen.

Luca Galanti ist entmutigt. 130 Bewerbungen hat er bereits geschrieben seit dem letzten Sommer. „Doch ich habe nichts als Absagen erhalten“, bedauert der 25-Jährige. Keine Firma will anscheinend einen stark sehbehinderten Mann einstellen. Und dies, obwohl es Galanti geschafft hat, eine KV-Lehre abzuschliessen.

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Weiterbildung trotz Sehschwäche.

Weiterbildung trotz Sehschwäche.

Bild - Berge der Schweiz


Für ein erfolgreiches Berufsleben sind Weiterbildungen von grosser Bedeutung. Doch viele Angebote sind wenig geeignet für blinde und sehbehinderte Menschen. Eine breit aufgestellte Gruppe diskutierte an einem Workshop darüber, wie der Zugang verbessert werden kann[1].

Es war eine bunt gemischte Gruppe, die Ende November in Trimbach bei Olten zusammenkam: Vertreterinnen und Vertreter von Bildungsinstitutionen, staatlichen Stellen und Behindertenorganisationen aus allen Landesteilen sowie Menschen mit verschieden ausgeprägten Sehbehinderungen.

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Sehbehinderte machen sich digital fit.

Sehbehinderte machen sich digital fit.

Bild - Weg im Wald


Wenn die Augen schwächer werden, können digitale Technologien die Teilhabe an der Gesellschaft deutlich verbessern. In Kursen lernen Sehbehinderte, ihr Smartphone optimal einzusetzen. Travail.Suisse Formation, hat im Rahmen seines Projektes „Besserer Zugang für blinde und sehbehinderte Menschen zur öffentlichen Weiterbildung“ die Apfelschule besucht und sehbehinderten Menschen beim Lernen über die Schultern geschaut[1].

Suchend streicht Cécile Haldemann über das Display ihres Smartphones. „Telefon, WhatsApp, E-Mail, Rekunia“, liest ihr die Computerstimme vor. Sie tippt die Rekunia-App an, klaubt ein Bündel Noten aus ihrem Portemonnaie und richtet die Kamera auf eine davon.

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Weg mit den Barrieren im Internet.

Weg mit den Barrieren im Internet.

Bild - Weg im Wald


Digitale Technologien können Menschen mit Behinderungen wertvolle Dienste leisten – vorausgesetzt, sie sind hindernisfrei gestaltet. Das Knowhow dafür stellt die Organisation „Zugang für alle“ zur Verfügung[1].

 SBB-App statt Kursbuch, Online-Banking statt Einzahlungsschein, elektronische Lernplattform statt Skripts in Papierform. Bedeutet die Digitalisierung für Sehbehinderte Chance oder Hürde?

*Andreas Uebelbacher: Beides. Einerseits eröffnen digitale Technologien Sehbehinderten zahlreiche neue Möglichkeiten im Beruf, in der Freizeit und generell für mehr Unabhängigkeit im Alltag.

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Gesuch um Gewährung von Finanzhilfen an Organisationen der Weiterbildung für die Jahre 2017-2020.

Gesuch um Gewährung von Finanzhilfen an Organisationen der Weiterbildung für die Jahre 2017-2020.

Bild - Berge der Schweiz



Ergänzungen zur Eingabe vom 31.08.2016 aufgrund des Gesprächs mit dem SBFI vom 04.11.2016.

Thema: Menschen mit Behinderungen und ihr Zugang zur Weiterbildung

Gesetzliche Grundlagen

Gemäss Bundesverfassung Art. 8 Rechtsgleichheit darf niemand diskriminiert werden „wegen einer körperlichen, geistigen oder psychischen Behinderung … Das Gesetz sieht Massnahmen zur Beseitigung von Benachteiligungen der Behinderten vor“.

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Die neue Website der Travail.Suisse Formation.

Die neue Website der Travail.Suisse Formation.

Bild - Tablet und Mobile



Den Zugang zur Weiterbildung für Menschen mit Behinderungen verbessern

Jede Bildungsstätte muss sich fragen, wie Menschen mit Behinderungen ihr Lehrangebot barrierefrei nützen können. Das gilt für den Hochschulbereich wie auch für den Nichthochschulbereich. Travail.Suisse Formation hat ein Projekt gestartet, das den Zugang zur

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Den Zugang zur Weiterbildung für Menschen mit Behinderungen verbessern.

Den Zugang zur Weiterbildung für Menschen mit Behinderungen verbessern.

Bild - Kugelschreiber


Seit dem 1. Januar 2017 ist das Weiterbildungsgesetz WeBiG in Kraft. Es gibt dem Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI die Möglichkeit, Leistungsvereinbarungen mit sogenannten Organisationen der Weiterbildung abzuschliessen (Art. 12 WeBiG). Ziel ist es, die Information, die Koordination und die Entwicklung in Bezug auf die Weiterbildung zu stärken (Art. 1 WeBiV).

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Über die Travail.Suisse Formation.

Über die Travail.Suisse Formation.

Bild - Braille



Den Zugang zur Weiterbildung für Menschen mit Behinderungen verbessern

Seit dem 1. Januar 2017 ist das Weiterbildungsgesetz WeBiG in Kraft. Es gibt dem Staatssekreta-riat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI die Möglichkeit, Leistungsvereinbarungen mit sogenannten Organisationen der Weiterbildung abzuschliessen (Art. 12 WeBiG). Ziel ist es, die Information, die Koordination und die Entwicklung in Bezug auf die Weiterbildung zu stärken (Art. 1 WeBiV). Eine der Leistungsvereinbarungen hat das SBFI mit Travail.Suisse Formation TSF ab-geschlossen. Dabei liegt der Schwerpunkt beim Thema „Zugang zur Weiterbildung von Menschen mit Behinderungen“.

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